Über mich

Hallo! Willkommen auf meiner Website!

Ich bin Beate Ferchländer und ich schreibe Krimis. Böse Krimis. Humorvolle Krimis. Krimis mit Biss, aber wenig Blut. Auf dieser Homepage können Sie mehr über mich und meine Bücher  herausfinden. Außerdem werde ich versuchen, Sie über Neuigkeiten und Veranstaltungen auf dem Laufenden zu halten. Wer sich für meinen Lebenslauf und Werdegang als Autorin interessiert, wird hier fündig werden:

 Kurz-Bio

Beate Ferchländer wurde 1961 in Scheibbs, Niederösterreich, geboren. Beruflich verschlug es sie als Lehrerin ins Weinviertel, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und dem Bio-Kater Tofu lebt.
Geschrieben hat sie seit sie einen Stift halten konnte, mal mehr, mal weniger. „Im Leben gibt es eben oft andere Prioritäten, und das ist auch gut so“, sagt die Autorin. Jetzt, wo ihre Kinder außer Haus sind, ist das Schreiben wieder an vorderste Front gerückt.
Ihr großes Vorbild ist Ingrid Noll, auch sie hat erst jenseits der 50 erstmals veröffentlicht. Humor und Spannung sind der Autorin wichtig, das Leben ist ernst genug.

Lebenslauf

Geboren: 27. 5. 1961 als Beate Eckel (2. von 5 Kindern) in Scheibbs, Niederösterreich

Schullaufbahn:

  • Volksschule, Hauptschule und Oberstufengymnasium in Scheibbs.
  • Klavier und Violineunterricht in der Musikschule Scheibbs, Mitglied des Schulorchesters und später des Kammerorchesters Scheibbs
  • Lehramtsstudium für Mathematik und Englisch an der Universität Wien

Anstellung als Lehrerin für eben diese Fächer im Gymnasium Laa/Thaya

  • Studium an der Schule des Schreibens der Hamburger Akademie für Fernstudien: Lehrgänge Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur sowie Romanwerkstatt.

Privat: verheiratet, 2 Kinder

Wohnhaft: Poysdorf, Weinviertel

Bisherige Publikationen ( alle im Emons Verlag), vermittelt durch die Verlagsagentur Lianne Kolf:

  • Das Nussstrudelkomplott (2016)
  • Das Zimtschneckenfiasko (2017)
  • Sterbenstörtchen (Erscheint im Frühjahr 2019)

Auszeichnungen: 2. Platz Förderpreis der Schule des Schreibens 2006 für die Kurzgeschichte Schattenseiten, publiziert in TextArt

Auto(rinnen)-Bio: Hier erfahren Sie, wie ich selber meinen (Schreib)-Lebenslauf sehe.

An meine Geburt erinnere ich mich nicht, dazu ist sie auch schon viel zu lange her. Angeblich war ich damals untergewichtig und so klein, dass die Hebamme eine Urkundenfälschung vornahm und mich 2cm größer machte als ich war, damit ich nicht in den Brutkasten musste. Ersteres ist mir nie wieder passiert (also: Untergewicht, das mit dem Brutkasten, naja…). In punkto Größenangabe gab es zugegebenermaßen noch einen weiteren Gesetzesverstoß: Für den Führerschein machte ich mich um eben diese  2cm, die mir seit der Geburt fehlen, größer, damit ich keinen amtlichen Vermerk: „Braucht Sitzpolster“  hinnehmen – und einen solchen dann ständig mitführen musste.

Ich wurde in der Folge liebevoll aufgefüttert – was gut gelang. Das Größenproblem konnte bis dato auf ehrliche Weise nicht gelöst werden, ihm liegt, so weiß ich heute, ein genetisches Problem zugrunde. Keine Krankheit wohlgemerkt, sondern Vater klein, Mutter klein, Geschwister klein. Im Vergleich überrage ich meine beiden Schwestern jedoch um 0,5cm beziehungsweise 1 cm, was diese allerdings bestreiten.

Streiten: guter Übergang. Gestritten wurde in der Familie genug – bei fünf Geschwistern verpflichtend. Noch mehr wurde allerdings gelesen, musiziert und gelacht. Gesportelt weniger. Fernsehen durften wir auch nicht viel, höchstens die Vorabendsendungen (Lieber Onkel Bill, Die bezaubernde Jeannie, Verliebt in eine Hexe, …). Damals war ich ja stinksauer auf meine Eltern, heute danke ich es ihnen, denn durch den Berieselungsentzug wurden meiner Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt, ich schuf mir eben Filme im Kopf.  Ganz besonders auch während der vielen Gottesdienste, die wir über uns ergehen lassen mussten. (Die Dankbarkeit diesbezüglich hält sich in Grenzen, vielleicht kommt sie ja noch später, oder gar in einem anderen Dasein…)

 Im Gegensatz zu vielen meiner AutorInnenkollegInnen (das sieht jetzt irgendwie übertrieben gegendert aus, aber lieber einmal zu viel als zu wenig…) habe ich all diese Geschichten nicht aufgeschrieben. Dafür gibt es mehrere Ausreden:

  1. Die Schule (als Schülerin):
  2. a) zu wenig Zeit

Kann ich leider so nicht gelten lassen. Also, Schulstress war damals noch kein Thema, aber selbst wenn ich gewusst hätte, dass es sowas gibt, hätte ich keinen gehabt.

In der Volksschule versuchte ich mich sogar tatsächlich an ersten Romanen, sie wurden von mir sogar eigenhändig illustriert – Graphic  Novels quasi – von der Lehrerin auch mit dem Literaturpreis der 2. Klasse Volksschule ausgezeichnet, aber es blieb bei einer sehr kleinen Auflage: 1 Exemplar pro Titel. Die Werke sind vergriffen und es würde mich wundern, wenn sie in einem Antiquariat auftauchen würden. (Ich wäre bereit, Finderlohn zu zahlen!)

In der Hauptschule verlegte ich mich literarisch zunächst aufs Lesen. Ich verschlang u.a. alle Agatha Christie Krimis, die die Stadtbibliothek bereithielt. Bei den letzten wurde mir schon etwas langweilig, weil ich immer öfter den oder die TäterInnen erriet. Dies brachte mich auf die Idee, mich selbst einmal an dieses Genre zu wagen.  Leider dauerte es ziemlich lange, bis ich den ersten Versuch unternahm, so ca. 40 Jahre, denn – und jetzt kommen ein paar plausiblere Ausreden:

  1. b) Im Gymnasium brachte man mir bei, dass echte Literatur entweder langweilig, unverständlich oder nur zum Zwecke der Schülerquälung ihre Berechtigung hat (5. Klasse: Grillparzer: Der Traum, ein Leben über mehrere quälende Monate hinweg!), und an diesem Martyrium wollte ich nicht aktiv mitschuldig sein. Zugegeben, es gab schon Werke, die mir auch gefielen, aber ich wusste schon damals, dass ich solche nie selber hinkriegen würde, nicht einmal durch sehr viel Aufwand, den ich grundsätzlich scheute.
  2. das Studium. Keine Ausrede, Tatsache. Die wenige Freizeit, die mir daneben blieb, verbrachte ich hauptsächlich in Gastrobetrieben – als Aushilfskraft oder Gast – mit wechselnden Mehrheitsanteilen. Selten, aber umso intensiver auch als Sängerin. Von einer Profikarriere als Musikerin wurde mir aus verschiedenen Gründen abgeraten, was ich auch ernst nahm.
  3. Die Schule (als Lehrerin): Keine Ausrede. Hefte, Hefte, Hefte…
  4. Kind und Kegel: auch eher keine Ausrede, obwohl, naja, aber schon mühsam, und halt…

Als die Ausreden immer dürftiger wurden (halbe Lehrverpflichtung, Kinder immer selbständiger) und mich die Midlifecrisis packte, begann ich endlich zu schreiben, und zwar Kinder- und Jugendromane. Dabei stellte ich mehrere Dinge fest:

  • Das Schreiben macht mir wahnsinnigen Spaß.
  • Das Schreiben macht viel Arbeit.
  • Wenn es denn schon so viel Arbeit ist, sollten doch auch andere etwas von meinen Ergüssen haben, oder?
  • Die Verlage wollen meine Manuskripte nicht!!!

Es war zwar tröstlich, dass selbst J.K.Rowling zu Beginn ihrer Karriere ein Verlagsproblem hatte, half mir aber nicht direkt, weil ich nicht wusste, woran es lag, daher schrieb ich mich in der Schule des Schreibens der Hamburger Akademie für Fernstudien ein und absolvierte dort einige Kurse.  Das war eine sehr gute Entscheidung, denn dort lernte ich nicht nur über Dramaturgie, Charakteranalysen, etc., sondern auch Disziplin, denn ohne die geht nämlich gar nichts beim Schreiben.

Seitdem schreibe ich, mal mehr, mal weniger, aber konsequent. Belohnt wurde diese Konsequenz mit zwei Veröffentlichungen: Das Nussstrudelkomplott und Das Zimstschneckenfiasko. Beides Kriminalkomödien, erschienen im Emons Verlag in Köln. Ich freue mich, ankündigen zu dürfen, dass auch mein drittes Baby bald entbunden wird, es soll Sterbenstörtchen heißen und im Frühjahr 2019 das Licht der Welt erblicken. Ich freue mich schon drauf und Sie hoffentlich auch!